Die Idee der "mindspots"

mindspots: »Merk«-würdige Gedanken in Kurzform - der schnelle Weg zu Motivation, Verhaltensänderung und Wissensvermittlung.


Das Prinzip der mindspots basiert auf Erkenntnissen der Psychologie und insbesondere auf der Ankertechnik des Neurolinguistischen Programmierens. Durch diese Technik kann jede Person selbst schnell und einfach Veränderungen bewirken. Es ist die Inversion von Gedankenblitzen. Ein umfangreicher Sachverhalt wird durch einen mindspot kodiert bzw. komprimiert. Die Erkenntnis des ganzen Sachverhalts kann durch den mindspot jederzeit wieder ausgelöst und herbeigeholt werden.


Sätze oder Wörter, die in uns nachklingen, sind für den Geist dasselbe, wie eine Fitnessübung für den Körper. Wird die Erklärung aufmerksam bearbeitet, so reicht später der mindspot aus, um die Quintessenz dieser Erkenntnis, wie mit einem Angelhaken, zuverlässig herbeizuholen. Für Ihren größtmöglichen Nutzen beschäftigen Sie sich mindestens eine Woche - besser drei Wochen - mit demselben Gedanken.


Schreiben Sie sich den mindspot auf oder drucken Sie ihn aus. Nehmen Sie den für diese Woche ausgesuchten so oft wie möglich zur Hand und lesen Sie diesen leise oder laut vor. Sie können ihn an einer Stelle anbringen, an der Sie tagsüber öfters mal vorbeikommen (Spiegel im Bad?), auf eine Karte geschrieben in Ihren Kalender stecken, oder ihn an einer Motivationspinwand anbringen. Ich verwende z. B. den Monitor meines PCs als »Motivationswand« und bringe am Rand beschriftete Haftnotizen an. Auf diese Weise lese ich sie automatisch recht häufig. Nach etwa einer Woche (die mehrmalige tägliche Wiederholung vorausgesetzt) sind die gewünschten mindspots fest im Unterbewusstsein verankert und wirken zuverlässig.


Viel Erfolg mit dem Konzept der mindspots!   

Petra Schächtele